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News | Aktuelles 2018

  

• Bielefeld 10.10.2018

  Wie man Kinder mit Vorlesen stark macht

• Bielefeld 01.08.2018

  Einen guten Start in unserer DRK Kita

• Bielefeld 01.08.2018

  Liebevoller "Rausschmiss" für die Großen

• Bielefeld 25.06.2018

  Sommerfest der "Wilde 13" im Lummerland

• Bielefeld 21.06.2018

  Vorschulkinder machen Füßgängerführerschein

• Bielefeld 07.06.2018

  Von Freundschaft und Spaß mit der englischen Sprache

• Bielefeld 16.05.2018

  Wir sind die Kinder vom DRK

• Bielefeld 11.05.2018

  Kleine Lebensretter: Lummerland-Kinder lernen Erste Hilfe

• Bielefeld 04.05.2018

  Mama und Papa sind die Besten

• Bielefeld 21.02.2018

  Oster-Zeit ist Bastel-Zeit

• Bielefeld 25.01.2018

  Was tun, wenn das Wetter schlappmacht?

Wie man Kinder mit Vorlesen stark macht

Vorlesebegeistert: Liska (vorne, v. l.), Alexandra, Diana, Eric, Maximilian, Ivan, Jonas, Britta Beckmann (hinten, v. l.) und Jessica Leyers.
Kinder lieben Bildergeschichten: Hier zeigt Erik auf das Schloss, dass die Räuber für Tiffany und die anderen Waisenkinder gekauft haben.
Ganz kreativ entwirft jedes Kind ein individuelles Räuber-Outfit.

Kinder sind bei der Entwicklung sprachlicher Kompetenzen auf die Unterstützung Erwachsener angewiesen. In den Kitas des Kreisverbandes Bielefeld des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist Sprachbildung daher keine zusätzliche Maßnahme, sondern selbstverständlicher Bestandteil des Kita-Alltags.

Ein Element alltagsintegrierter Sprachförderung ist das Vorlesen. „Je früher das Vorlesen zum Alltag von Kindern gehört, desto besser“, sagt Christina Grabow, Leiterin der DRK Kita Lummerland. Kindern vorzulesen mache nicht nur Spaß, sondern stärke deren kognitive Fähigkeiten, vergrößere den Wortschatz, fördere Konzentrationsfähigkeit, Vorstellungsvermögen und Kreativität. Die Erfahrung zeige, „dass Kindern, denen viel vorgelesen wurde, das Lesen, Schreiben und Lernen in der Regel leichter fällt“.

Als besonderes Angebot besuchen die Kinder der DRK Kita Lummerland bereits seit 2004 die monatliche Vorlesestunde in der Heeper Stadtteilbibliothek. „Die Kinder freuen sich jedes Mal auf diesen Nachmittag“, sagt Jessica Leyers, Erzieherin in der Gruppe „Die Wilde 13“. Heute liest Ingrid Biermann, ehrenamtliche Vorleserin vom Förderverein der Stadtteilbibliothek Heepen, das Buch „Die drei Räuber“ von Tomi Ungerer vor. Erzählt wird darin von drei bösen Räubern, die nachts Reisende ausrauben. Als diese aber das Waisenmädchen Tiffany treffen, beginnen sie mit der Suche nach anderen unglücklichen Kindern. Mit ihren Reichtümern kaufen sie ein prächtiges Schloss und gründen schließlich eine ganze Stadt, in der alle Kinder ein Zuhause finden.

Bestandteil der Vorlesestunden ist immer auch ein Bastelangebot, das zum Thema des Buches passt. Britta Beckmann unterstützt die DRK Kita Lummerland im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit der Martini-Stiftung und der Stiftung Diamant-Software aus Bielefeld, das die individuelle Förderung von Kindern zum Gegenstand hat. Sie hat einen Räuber, eine Donnerbüchse, ein Beil und einen Sack als Bastelvorlagen vorbereitet, die von den Kindern individuell gestaltet werden können: „Da sind die Kinder nicht nur mit Feuereifer bei der Sache, es fördert auch ihre feinmotorischen Fähigkeiten“.

Jeden ersten Mittwoch im Monat um 15 Uhr finden Vorlesenachmittage mit einem Bastelangebot in der Stadtteilbibliothek statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Termine unter www.bibliothek-heepen.de.

 

Einen guten Start in unserer DRK Kita


Ein neues Kita-Jahr hat begonnen. Die ersten aufregenden Tage sind von der Eingewöhnung der neuen Kinder geprägt. Für viele Kinder war es die erste Trennung von zu Hause. Wir helfen den Kindern dabei, dass sie in unserer Kita „ankommen“ und sich wohlfühlen – jedes in seinem Tempo. Wir verfügen über gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher mit viel pädagogischer Erfahrung und Empathie. Daher sind wir zuversichtlich, dass die Eingewöhnung mit Unterstützung von Eltern und Familien gut gelingt.

Auch die älteren Kinder mussten sich wieder an den Tagesablauf mit seinen Regeln erinnern. So manches ist über die Ferien in Vergessenheit geraten. Daher ist der Beginn des Kita-Jahres für alle Kinder und Eltern, aber auch für die Mitarbeitenden eine aufregende Zeit.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrem Engagement unterstützen – bei Festen und Veranstaltungen, im Elternbeirat und mit Ihren guten Ideen. Wir haben für Ihre Fragen und Anregungen, aber auch für Sorgen, Nöte oder Kritik immer ein offenes Ohr.

Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien einen guten Start ins neue Kita-Jahr!

 

Liebevoller „Rausschmiss“ für die Großen

Gut vorbereitet: J. (von links), Emil, Laura und Theo werden nach den Sommerferien eingeschult.

Für vier Kinder der DRK Kita Lummerland endete mit dem „Rausschmiss“ gestern die Kindergartenzeit. Zwischen vier und fünf Jahren wurden die zwei Mädchen und zwei Jungen vom Kita-Team in Ihrer Entwicklung unterstützt, begleitet und auf einen guten Start in die Schulzeit vorbereitet. „Nach einer so langen gemeinsamen Zeit fällt Abschied allen schwer“, sagt Kita-Leiterin Christina Grabow. Und so konnte man bei der Abschlussfeier auch die eine oder andere Träne funkeln sehen. Kleine Schultüten versüßten den Kindern den Abschied.

Bevor die angehenden Schulkinder liebevoll auf blaue Turnmatten aus der Kita geworfen wurden, gab es bei ihnen nur noch zwei Themen: Die Übernachtung in der Kita und wie es wohl sein würde als Schulkind. Selbstredend, dass immer wieder Schule gespielt wurde. Beim letzten Treffen der Schulkindergruppe zeigten unsere „Großen“ stolz ihre Schulranzen.

Für das kommende Kindergartenjahr stehen schon fünf neue Vorschulkinder in den Startlöchern und warten ungeduldig auf das erste Treffen im neu gestalteten Raum im zweiten Obergeschoss. Dieser wird ausschließlich für die Vorschulgruppenarbeit oder besondere Angebote geöffnet.

 

Sommerfest der „Wilde 13“ im Lummerland

Auch die „Neuen“ waren da: Christian und Corinna Zänker pflanzen mit Sohnemann Tom Sonnenblumen ein.
Die Torwand durfte selbstverständlich während der Zeit der Fußball-WM nicht fehlen.

Premiere in der DRK Kita Lummerland: Erstmalig veranstaltete die „Wilde 13“ unter neuer Leitung der Erzieherinnen Jessica Leyers und Alina Koschmieder ein Sommerfest. Damit kamen sie dem Wunsch zahlreicher Eltern nach. „Die Elternarbeit hat bei uns einen hohen Stellenwert, damit die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Kita gut gelingt“, sagt Jessica Leyers. Insgesamt trafen sich über 80 Personen im Außengelände der Einrichtung und den Räumlichkeiten der Gruppe – viel mehr als erwartet. Hierzu gehörten sowohl Kinder und Familien in der Gruppe als auch diejenigen Familien, die ab dem neuen Kitajahr zur Wilden 13 dazugehören werden. Die Gruppe besteht aus 20 Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren.

Die sammelten bei einer Stationenrallye auf ihrer Laufkarte fleißig Stempel. Die Mädchen und Jungen konnten mithilfe der Eltern ihr Können beim Entenangeln, Torwandschießen oder Dosenwerfen unter Beweis
stellen, sich kunterbunt schminken lassen, einen Schatz suchen und eine Sonnenblume zur Erinnerung pflanzen. Natürlich ließen sich es speziell die Väter nicht nehmen, beim Torwandschießen gegen ihre Kids die WM-Partie Deutschland gegen Schweden vorwegzunehmen. Als Preis für erfolgreiche Teilnahme erhielt jedes Kind eine kleine Tüte, gefüllt mit Leckereien der Firma Dr. Oetker und Spielsachen. Eltern und Erzieherinnen hatten für leckeres Essen gesorgt. Es gab Kaffee – gestiftet von der Kaffeewelt Eisbrenner -, Kaltgetränke, Salate, Kuchen und frische Bratwürstchen vom Grill. Bei einer Tombola winkten tolle Sachspenden als Preise, etwa Fanartikel von Borussia Dortmund, Bäckereigutscheine oder Eintrittskarten in den Zoo oder Tierpark.

Auch Tage nach dem Sommerfest hielt die Begeisterung der Eltern und Kinder an. Die nächste gemeinsame Aktion wird bereits geplant. Sie soll im Dezember unter dem Motto „Auf dem Weihnachtsmarkt“ stattfinden. Das Lummerland-Team dankt allen, die mit tatkräftiger Hilfe, leckerem Essen und guter Laune zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Es kamen Spenden in Höhe von 180 Euro zusammen. Sie sollen in die Gruppenkasse und Portfolioarbeit fließen. Unter anderem ist im neuen Kita-Jahr ein Projekt mit gemeinsamem Ausflug geplant, beides soll von den Erlösen finanziert werden.

Ein besonderes Dankeschön gilt unseren Unterstützern, die die Tombola mit tollen Preisen mit ihren Spenden erst möglich gemacht haben: Bäckerei
Pollmeier, Bäckerei Wulfhorst, Borussia 09 Dortmund, Dr. Oetker, Stadtwerke Bielefeld Kafferösterei Heepen, Mc Donalds, Radio Bielefeld, Sparkasse Herford, Tierpark Herford und Zoo Osnabrück.

 

Vorschulkinder machen Fußgängerführerschein

Immer erst auf dem Bürgersteig stehenbleiben, anhalten und aufmerksam nach links und rechts schauen – dann kann man sicher die Straße überqueren.

Es ist wichtig, die angehenden Schulkinder auf ihre Rolle als Verkehrsteilnehmer vorzubereiten. „Kinder erleben den Verkehr nicht wie Erwachsene. Weil sie klein sind, sehen, hören und reagieren sie anders“, sagt Kita-Leiterin Christina Grabow. Daher ist das Thema Verkehrserziehung mit dem Ablegen des Fußgängerführerscheins zentraler Bestandteil des alljährlichen (Vor-)Schulkinderkurses in der DRK Kita Lummerland. Drei Wochen lang haben sich vier unserer ganz Großen mit dem Thema Straßenverkehr beschäftigt.

Bevor es nach draußen ging, haben die Lummerland-Kinder einiges über den Straßenverkehr gelernt: Dabei ging es nicht nur um Verkehrsteilnehmer, wichtige Verkehrsregeln oder Straßenschilder. Auch Maßnahmen, die zur eigenen Sicherheit dienen, wie gut sichtbare Kleidung zu tragen oder auf jeden Fall im Autokindersitz und angeschnallt zu fahren, gehörten zum Programm.

Wie man sich tatsächlich verhalten sollte, übten die Kinder noch einmal theoretisch mit Spielfiguren und einer selbst gemalten Straße, bevor es in die Praxis ging. Mit dabei auch in diesem Jahr Lothar Prüßner, Verkehrssicherheitsberater bei der Bielefelder Polizei. An der Grundschule Am Homersen übten die Kinder, wie man sicher eine Straße überquert. Am Ende konnten sich alle über den bestandenen Fußgängerführerschein freuen.

 

Von Freundschaft und Spaß mit der englischen Sprache

Annie und Alex alias Christina und Christoph Fliether erleben auf dem Spielplatz spannende Abenteuer.
Die Vorschulkinder der Kita Lummerland haben das Early English Musical besucht.

Laut und fröhlich geht es immer zu, wenn Annie und Alex zu Besuch sind. Sie sind die Helden der Geschichte, die rund 70 Vorschulkinder aus sieben DRK Kitas seit acht Monaten spielerisch an die englische Sprache heranführen. Als Höhepunkt und Abschluss des diesjährigen Early English-Programms spielen sie das Early-English-Musical. Erzählt wird die spannende Geschichte von Annie und Alex, die mit ihren Freunden bei ihrer Reise durch das Rainbow Land viele Abenteuer erleben.

Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm. „Ten little fingers“, „English is easy“ oder „Birthday Song“ – Man merkt, dass die DRK Kids nicht nur eine Menge Spaß beim Singen der Lieder haben. Sie können schon erstaunlich viel Englisch sprechen und auch verstehen. Deswegen bauen die Darsteller Christopher und Christina Fliether auch immer wieder englische Worte und Redewendungen in ihr Schauspiel ein, die sie dann sofort übersetzen.

Ein Vorgehen, das auch in den Einrichtungen des DRK Kreisverbandes Bielefeld angewendet wird. „Kinder lernen ganzheitlich und spielerisch“, erklärt Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse. „Beim Early English arbeiten wir daher mit Gestik, Mimik, Musik und Bewegung“. Wie gut das funktioniert, kann man erkennen, wenn Alex den Kindern seinen Freund, das Pferd („horse“) vorstellt. Sein Fell ist… „brown!“ (rufen die Kinder), die Mähne „white!“ und die Punkte auf dem Fell „red!“ und „green!“. Alles richtig gemacht und weil es so schön war, singen alle „Beautiful colours“.

Wie im echten Leben gibt es auch bei Annie und Alex Streit, bis Theo aus dem Publikum schließlich vorschlägt: „Wollt ihr nicht Freunde sein? Freunde sind doch immer nett zueinander“. Das können die Schauspieler natürlich nicht unkommentiert lassen. „Wir müssen immer individuell auf die Kinder reagieren“, erzählt Christoph Fliether, „das ist in jeder Vorstellung anders“. Seit 2013 wird das Musical mit ihm als Hauptdarsteller bei den Bielefelder DRK Kitas aufgeführt. Im zweiten Jahr dabei ist seine Frau Christina Fliether: „Wir haben ja unseren Fahrplan im Kopf und wissen daher genau, wo wir hinwollen“.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt. Seit 2009 nehmen Kinder aus Bielefelder DRK Kitas im letzten Kindergartenjahr an dem Programm teil.

 

Wir sind die Kinder vom DRK

Was passiert, wenn man auf den Knopf drückt: Noch etwas kritisch begutachten Laura (v. l.), Theo und Emil den Anhaltestab.
Ganz schön laut, aber irgendwie lustig: Emil (v. l.), Laura und Theo können vom Megafon gar nicht genug bekommen.
Oliver Kobusch (im Auto) hat Annalena Barlmeier (v. l.), Theo, Laura, Emil und Christina Grabow den Kommandowagen gezeigt.

Was macht eigentlich das Deutsche Rote Kreuz (DRK)? Dieser Frage sind Kinder der DRK Kita Lummerland mehrere Wochen lang nachgegangen. Mithilfe der Handpuppen Henry (nach dem DRK Gründer Henry Dunant) und Mischi erfuhren sie, welche Aufgaben der Wohlfahrtsverband etwa im Katastrophenschutz, in der Arbeit mit Kindern, Senioren und Menschen mit Behinderungen oder in der Aus- und Weiterbildung übernimmt. Als Höhepunkt und Abschluss des Projektes besuchten die Vorschulkinder den DRK Kreisverband in Bielefeld.

Für Menschen, die im Rollstuhl sitzen, ist es oft nur schwer möglich, mit Bus und Bahn zu fahren. Treppen, Absätze und Bordsteinkanten behindern ihren Weg. Deswegen gibt es beim DRK Fahrzeuge, die speziell für den Transport von Rollstühlen ausgestattet sind. Hamza Kahraman vom DRK Fahrdienst zeigt den Kindern, wie Rollstuhlfahrer über die Hebebühne in das Fahrzeug gelangen. Theo gibt zu bedenken, dass das Auto einfach losfahren könnte. „Die Hebebühne lässt sich nur bedienen, wenn alles sicher ist“, erklärt der Fahrer. Das überzeugt, so dass Laura und Emil ganz mutig sogar eine Probefahrt auf der Hebebühne unternehmen. Kahraman erklärt, dass bis zu vier Rollstuhlfahrer mit Begleitpersonen mitfahren können. Jeder Rollstuhl wird mit bis zu sieben Gurten festgeschnallt, damit nichts passiert. Das überzeugt selbst Theo: „Hammer“, findet er.

Nächste Station: Rotkreuzbeauftragter Oliver Kobusch kommt mit einem Kommandowagen angefahren. Das Führungsfahrzeug der Einsatzeinheit war zuletzt bei der Bombenentschärfung in Paderborn vor Ort. Die Kinder zählen fünf spezielle Blinklichter am Auto. „Aber erst, wenn ich die Sirene anmache, darf ich bei Rot über die Ampel fahren“, sagt Kobusch. Laura entdeckt im Fahrzeug ein Funkgerät und Steckdosen. Die gut gefüllten Behälter im Kofferraum des Wagens sind wahre Schatzkisten für kleinen DRK-Profis. Dort finden sie eine Kelle, einen sogenannten „Anhaltestab“, wie Kobusch geduldig erklärt. Besonderes Interesse weckt der Inhalt des Notfallrucksacks, der mit allerlei Verbandsmaterial, einer Halskrause und sogar einer Sauerstoffflasche ausgestattet ist. Mit einem ausgiebigen Megafon-Test sorgen die Kids schließlich dafür, dass auch alle anderen DRK Mitarbeiter wissen, wer heute zu Besuch ist.

Deutlich leiser geht die Besichtigungstour im Gebäude des Kreisverbandes weiter. Sogar DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus hat sich einen Moment Zeit genommen und zeigt die Büroräume mit den vielen Computern, die die Kinder am liebsten gleich bedienen würden. In seinem Büro dürfen die Mädchen und Jungen einmal auf dem Chefsessel probesitzen. Noch ein Abstecher in das Büro von Jörg Husemann, der die Verwaltung rund um die Einsatzdienste und die Hausmeisterei übernimmt, dann geht für die Mädchen und Jungen ein spannender Vormittag zu Ende. Verbunden mit ihrem Dank an alle Beteiligten resümiert Kita-Leiterin Christina Grabow: „Unser Lied ‚Wir sind die Kinder vom DRK‘ ist nach diesem Besuch sicher mit ganz vielen Bildern im Kopf verbunden“.

 

Kleine Lebensretter: Lummerland-Kinder lernen Erste Hilfe

Moritz bringt die „bewusstlose“ Laura in die stabile Seitenlage.
Emil (links) legt Theo einen Handverband an.
Petra Dommasch (hinten, Mitte) hat den Lummerland-Kindern viel über Erste Hilfe beigebracht.

Erste Hilfe kann Leben retten. Umso wichtiger, dass schon die Kleinsten wissen, was im Notfall zu tun ist. In der DRK Kita Lummerland haben daher jetzt wieder die vier- bis sechsjährigen Kinder der beiden letzten Jahrgänge an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. „Kinder wollen helfen, sie sind neugierig und hoch motiviert“, weiß Petra Dommasch vom DRK Bildungswerk. Gemeinsam mit den kleinen Kursteilnehmern geht sie der Frage nach, was denn Erste Hilfe eigentlich ist.

„Wer von Euch hat sich schon einmal verletzt?“, fragt die Kursleiterin. Sofort sind die Kinder mitten im Thema. „Bei Oma bin ich zu schnell gelaufen und habe mein Knie geratscht. Da hat Mama mir geholfen“, erzählt Laura. Die anderen Kinder berichten von kleinen Unfällen beim Fahrradfahren oder auf dem Spielplatz. „Wir machen jetzt ein Experiment und schauen, was passiert“, schlägt Dommasch vor. „Mal sehen, welche gute Ideen ihr habt zu helfen“.

Ivan spielt als erster den Verletzten. Er ist auf dem Spielplatz vom Klettergerüst gefallen, liegt am Boden und schreit „Aua“. Was ist zu tun? Kühlpad, Arztkoffer, Pflaster, Wasser drauf – die Kinder haben einige Ideen. Ein Mädchen fragt: „Wo tut es Dir weh?“. Dommasch lobt die Kinder: “Richtig, immer erst mit den Verletzten sprechen und sie fragen, wo es ihnen weh tut, das kann man ja auch nicht immer sehen“. Ivan bekommt einen Verband am Knie angelegt und kann wieder aufstehen.

Was aber tun, wenn der Verletzte nicht aufstehen kann? „Den Krankenwagen rufen“, meinen die Kinder und bevor die Kursleiterin nach der Telefonnummer fragen kann, tönt ein vielstimmiges „112“ aus der Runde. Den eigenen Namen nennen, erzählen, was passiert ist und wo man sich befindet – die Kids haben schon viel gelernt. „Wenn ich kein Telefon habe, kann ich nicht anrufen“, gibt Maxi zu Bedenken. Gemeinsam überlegen die kleinen Ersthelfer, was zu tun ist. „Am besten fragt ihr einen Erwachsenen oder ihr lauft zu einem Haus in der Nähe und klingelt dort“, empfiehlt Dommasch.

Es gibt aber auch richtig gefährliche Situationen, in denen schnelle Hilfe Not tut. Nämlich dann, wenn der Verletzte nicht antwortet und sich auch nicht mit Rufen oder Schütteln aufwecken lässt, also bewusstlos ist.

„Dann werden nämlich alle Muskeln richtig schlapp“ erklärt die Expertin. „Das kann gefährlich sein, wenn die Zunge im Hals liegt und der Verletzte keine Luft mehr bekommt“. Mit den Kindern übt sie Schritt für Schritt, wie man einen Bewusstlosen in die stabile Seitenlage bringt. Das ist gar nicht so einfach: Wie war nochmal die Arm- und Handlage, welches Bein winkele ich an und wie lege ich den Verletzten auf die Seite? Und nicht vergessen, den Kopf nach hinten zu überstrecken. „Am besten übt ihr das immer wieder“, rät Dommasch. Auch Kita-Leiterin Christina Grabow ist davon überzeugt: “Wer von klein auf Erste Hilfe übt, hat im Notfall keine Berührungsängste und das nötige Selbstbewusstsein, um sicher zu helfen“.

 

Mama und Papa sind die Besten

Weil es besonders schön werden soll: Hochkonzentriert bei der Arbeit sind Jan Kositzki und seine Tochter Liska.
Papa kann einfach alles: Yevgeniy Volkov ist für die Umsetzung der ausgefallenen Ideen seiner Tochter Amalia zuständig.
Bei Awena und ihrem Papa Fendi Yüsün wird es richtig bunt.

Gelungene Premiere in der Kita Lummerland: Erstmal veranstaltete die Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein „Muttertagsbasteln“. In entspannter Atmosphäre ließen neun Kinder der Gruppe „Die Wilde 13“ mit ihren Vätern ihrer Kreativität freien Lauf, um eine Überraschung für „die beste aller Mamas“ zu basteln. „Das ist die Hälfte aller Väter - eine richtig gute Quote, wenn man bedenkt, dass alle berufstätig sind und sich den Nachmittag extra freinehmen mussten“, freut sich Erzieherin Jessica Leyers.

Hochkonzentriert sind die Kinder bei der Sache. Weiße Kissenhüllen werden mit Stoffmalstiften zu kleinen Kunstwerken. Liska (4) hat ein kunterbuntes Haus mit einem Garten und einem Boot gemalt. Und wer ist das Kind mit der Krone? „Das ist mein kleiner Bruder“, erzählt die kleine Künstlerin stolz. Ivan (4) hat sein Kissen mit vielen bunten Gesichtern verziert. Und für wen ist das Kissen? „Das ist für mich“, verkündet Ivan mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Da muss auch Papa lachen.

Awena (3) hat ihr Kissen in kürzester Zeit in eine farbenfrohe Landschaft verwandelt. Während sie die Vorderseite mit einem Haus samt Garten unter strahlend blauem Himmel bemalt, entwirft sie auf der Rückseite Fantasiemuster. Papa ist etwas besorgt, ob die Überraschung gelingt: „Ich fürchte, das wird nicht lange ein Geheimnis bleiben“, sagt er schmunzelnd.

Auch bei Amalia (4) sind Blumen unter einem sonnigen Himmel voller Schäfchenwolken der Renner. Dann aber muss Papa ran: Ein Einhorn soll die Rückseite des Kissens zieren und die junge Dame hat genaue Vorstellungen. Ein goldenes Einhorn mit violetter Mähne entsteht. Als Besonderheit wünscht sich Amalia Blumen auf dem Fell: „Papa, die brauchen keinen Stiel“. Noch schnell einen Wasserfall bestellt, schon ist das Kunstwerk für Mama fertig.

Hochzufrieden gehen die Väter mit ihren Kindern nach Hause. Was sie nicht wissen: Es gibt auch ein Vatertagsbasteln. Da basteln die Kinder mit den Müttern nämlich... Ups, jetzt hätten wir es fast verraten.

 

Oster-Zeit ist Bastel-Zeit

Sie benötigen Gipsbinde, Luftballons und Wasser.
Gipsbinde überlappend auf dem Ballon feststreichen.
Luftballon aus der Gips-Eierschale entfernen
Hier einige Dekorations-Ideen

Bald schon steht Ostern vor der Tür. Nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen bereitet es Freude, wenn farbenfrohe Osterdekoration das Zuhause schöner macht. Diese gemeinsam mit den Kindern zu basteln, macht jede Menge Spaß! Und ganz nebenbei vergeht die Zeit bis zum Fest wie im Flug.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Freude mit dem Bastel-Tipp Ihrer DRK Kitas:

Osternest im Gips-Ei

Sie benötigen

  • Gipsbinde (aus der Apotheke)
  • Kleine Luftballons
  • Dekomaterial wie Ostergras, Moos, Rinde, Eier, Zweige, kleine Blumen, Osterdeko, …
  • Wasser

Vorbereitung

  • Gipsbinde in etwa 4 x 4 cm große Stücke schneiden
  • Wasser in ein Schälchen füllen
  • Dekomaterial bereitlegen

So geht´s

  • Luftballon zur gewünschten Größe aufblasen und verschließen
  • Gipsbindenstücke in Wasser tauchen und überlappend auf der unteren Hälfte des Luftballons verstreichen
  • Etwa drei bis vier Schichten übereinanderkleben
  • Etwa eine Stunde trocknen lassen
  • Luftballon entfernen, bei Bedarf vorher die Luft rauslassen (mit Schere den Knoten aufschneiden)
  • Die so entstandene Gips-Eierschale kann jetzt nach Lust und Laune befüllt und dekoriert werden.

Schon fertig!

 

Was tun, wenn das Wetter schlappmacht?


Ja, es ist Winter, also eigentlich… Wenn man sich umhört, scheint dieser Winter allerdings einen besonderen Namen zu haben: „Mistwetter“. Was tun mit den lieben Kleinen, wenn es kalt ist und der Wind den Regen in Böen über die Straßen peitscht? Wenn es draußen früh dunkel und ungemütlich ist und überhaupt?

Schlechtes Wetter ist kein Grund, den lieben langen Tag oder gar ein ganzes Wochenende in der Wohnung zu verbringen. Wozu gibt es schließlich wetterfeste Kleidung und warme Stiefel? Daher das Wichtigste vorab: Raus mit Ihnen und Ihren Kindern an die frische Luft! Damit tun Sie sich selbst, besonders aber Ihren Sprösslingen richtig Gutes. Draußen spielen bei Wind und Wetter stärkt den Körper Ihres Kindes. Erkältungen drohen eher dann, wenn sich ihr Kind hauptsächlich drinnen aufhält und nicht abgehärtet ist. Von der Bewegung profitieren Knochen, Muskeln, das Gehirn, der Gleichgewichtssinn und die Durchblutung. Das gemeinsame Spiel im Freien macht Spaß und fördert das Miteinander. Und wie schön, wenn der Nachwuchs abends ausgeglichen, zufrieden und ausgepowert ins Bett fällt!

Ihnen fehlen die Ideen und der Spielplatz um die Ecke ist längst schon ein alter Hut? Ein Grund mehr, einmal den Park zu besuchen. Erklären Sie Ihrem Kind, wie sich die Natur im Laufe des Jahres verändert und warum der kleine See um die Ecke jetzt zufriert. Suchen Sie gemeinsam Stöcke, Steine, Regenwürmer und Schnecken im Wald. Denken Sie sich lustige Namen für Pfützen aus, bevor Sie mit Anlauf hineinhüpfen. Fangen und trinken Sie Regentropfen oder erfinden Sie Regenlieder. Gemähte Felder und Wiesen bieten jetzt viel Platz zum Toben oder zum Drachensteigen. Im Tierpark Olderdissen kann man auch im Winter viele Tiere bestaunen. Anschließend gibt es nichts Schöneres, als mit Mama und Papa nach einem Spaziergang oder Toben im Freien auf der Couch bei warmen Tee oder Kakao zu kuscheln und das Lieblingsbuch zu lesen.

Was aber tun, wenn es draußen stürmt, regnet oder schneit und die Welt mal wieder untergeht? Ein Klassiker: Mit Decken und Kissen, mit Tischen, Stühlen und Kommoden ein dunkles, geheimnisvolles Versteck bauen. Oder einen großen Karton nehmen, anmalen und anschließend ein gemeinsames Picknick im neuen Haus veranstalten. Die Sonne will sich nicht zeigen? Malen Sie sie doch mit Fingerfarben an die Fenster! Die meisten Kinder backen auch für ihr Leben gern – nicht zuletzt deshalb, weil man die Reste vom leckeren Teig am Rührlöffel und in der Schüssel anschließend immer abschlecken darf. Soll es etwas ruhiger zugehen, bieten sich Brettspiele an. Schlechtes Wetter ist auch ideal, um mal wieder eine Geschichte vorzulesen oder sich sogar selbst eine auszudenken. Malen, Basteln, mit dem Lieblingsspielzeug spielen – oft finden Kinder auch selbst eine Beschäftigung.

Fällt Ihnen und Ihrem Nachwuchs die Decke auf den Kopf? Bielefeld hat vieles zu bieten, das nicht immer teuer ist: Besuchen Sie die Sparrenburg, das Naturkundemuseum, die Kunsthalle, das Puppentheater oder das Bauernhausmuseum. Auf den Internet-Seiten finden sich häufig spezielle Angebote für Kinder und Eltern. Wer es sportlich mag, kann sich auf der Oetker-Eisbahn, im Schwimmbad, beim Bowlen oder auf verschiedenen Indoor-Spielplätzen austoben. Sie werden sehen, der Winter ist gar nicht lang genug, um alles auszuprobieren. Aber der nächste kommt bestimmt!