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Unsere Schließzeiten 2014 | 2015

 

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Kostenlose Rotkreuz-App „MeinDRK“ - Mit der Rotkreuz-App sicher durch das Jahr

22.000 Mal Lebenshilfe in den unterschiedlichsten Lebenslagen
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Der GPS-Standort hilft bei Bedarf Suchtrupps in Bergen und Wäldern, da die Koordinaten in Länge und Breite durchgegeben werden können. Erkennen von 16 lebensbedrohlichen Situationen und richtig reagieren, das ist das Thema des Kleinen Lebensretters. Er zeigt auch in Bildern die richtigen Maßnahmen, die ein Überleben sichern. Unter Notrufnummern sind die wichtigsten Kontaktnummern für verschiedene Notfallsituationen aufgelistet. Die Meisten kennen die Rufnummern der Polizei 110 und des Euronotrufs 112, viele weitere Notrufnummern wie der DRK-Flugdienst kommen hinzu. Die Notrufnummern der Rotkreuz-App umfassen Rettungsdienste, regionale Giftnotrufzentralen, Apothekennotruf, Bereitschaftsärzte, Autopannen-Notrufe, Geldkarten-Notrufe und psychologische Notrufnummern. Die Nutzer der Rotkreuz-App haben so die passende Hilfe für jeden Notfall mehr

Kinder im Straßenverkehr – aber sicher! Vorschulkinder der DRK Kita Lummerland trainieren für den Schulweg

Lothar Prüßner (v. l.) übt mit Mailin, Leo, Amy und Elion das sichere Überqueren einer Straße

Immer wieder verunglücken Kinder beim Spielen oder auf ihren alltäglichen Wegen als Fußgänger, Radfahrer oder Mitfahrer im Pkw. Eltern und anderen Betreuungspersonen von Kindern kommt daher eine besondere Verantwortung zu, um deren Wohlergehen zu gewährleisen und die Teilnahme am Straßenverkehr  zu lernen.  Lernanfänger müssen sich auf dem Weg zur und von der Schule nach Hause ohne fremde Hilfe im Verkehr sicher bewegen können.

Aus diesem Grund besucht Lothar Prüßner, Verkehrssicherheitsberater der Polizei Bielefeld, alljährlich die Vorschulkinder der DRK Kita Lummerland, um ihnen die wichtigsten Straßenverkehrsregeln kindgerecht nahezubringen und das sichere Überqueren der Straße zu üben. „Wenn wir mit unseren Kindern die Kita verlassen, ist das Thema Verkehrssicherheit immer aktuell“, sagt Christina Grabow. „Erst kurz vor der Einschulung mit ihnen Verkehrssicherheit zu trainieren, ist definitiv zu spät“, weiß die Kita-Leiterin. 

Elion ist ganz stolz, einmal im Polizeiauto sitzen zu dürfen

Von Trockenübungen in der Kita hielt auch der Verkehrssicherheitsberater nichts. Also hieß es üben für die Mädchen und Jungen. Jedes Kind überquerte einmal unter Beachtung aller Regeln die Straße. Die hatten sich die Vorschulkinder zuvor noch einmal eingeprägt. „Ohne zusätzliche Verkehrszeichen gilt: Am Bürgersteig STOP! Schau links – rechts – links! Hör genau hin! Ist alles frei, geh´ flott über die Straße“ erklärte Prüßner.

Als Belohnung für konzentriertes Mitarbeiten und fleißiges Üben durften die Kinder am Ende der Verkehrssicherheitstrainings das Polizeiauto von innen ansehen, einmal probesitzen und die Polizistenmütze aufsetzen. Stolz nahmen die Mädchen und Jungen den Fußgänger-Führerschein entgegen. Jetzt sind die Eltern gefragt. Kein Erwachsener dürfe sein Vorbildverhalten unterschätzen, denn Kinder erfassen durch Nachahmen. Das sollte jedem bewusst sein. „Das sichere Verhalten im Straßenverkehr lernen Kinder am besten, wenn sie es über einen längeren Zeitraum in der Praxis üben“ erläuterte Prüßner.

„Kannst Du mich verstehen?“ Kinder aus Heeper DRK Kitas erforschen Kommunikation

Gabriel (2, v. l.) kommuniziert mit Mia (4) lieber auf dem direkten Weg.

Smartphone, Tablet-PC, Internet – viele Kinder nutzen alltäglich und ganz selbstverständlich elektronische Medien. Technische Neuerungen beeinflussen die Art, wie sie ihre Welt erleben. Dies bietet Chancen und Risiken zugleich. Damit Kinder den Umgang mit moderner Kommunikation erlernen können, müssen sie die Grundlagen des Informationsaustausches verstehen. Grund genug also für rund 140 Mädchen und Jungen aus den Heeper DRK Kitas Nestwerk, Heeper Strolche und Lummerland, anlässlich des bundesweiten Tages der kleinen Forscher Arten und Wege der Kommunikation zu erkunden.

An diesem Tag entdeckten die Nachwuchsforscher anhand Klangschalen oder Bestecktelefonen, wie Schallwellen Geräusche übertragen.

Vorrübergehend nicht erreichbar: Narin (4, v. l.), Mailin (6) und Baran (6) warten, ob das Telefon im Kochtopf klingelt.

„Das hört sich an wie ein Gong“, stellt die sechsjährige Emilia fest. Mithilfe von Seilen machen die Kinder das Prinzip sichtbar. Sie schicken Wellen vom einen Ende des Seils zum anderen. „Kinder wollen wissen, wie die Welt funktioniert. Das macht Spaß und sie lernen ganz von selbst“, sagt Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse.

„Unsere Kinder wachsen in einer digitalisierten Gesellschaft auf. Sie sollten daher so früh wie möglich verstehen, was hinter der Technik steht“, ergänzt Kita-Leiterin Christina Grabow. Andere Gruppen experimentieren daher mit selbst gebastelten Dosentelefonen oder erforschen, warum der Empfang bei schnurlosen Telefonen oder Handys manchmal gestört ist.

 

Felix (3) wird von Jason (6) über einen Hindernisparcours geführt.

Dazu verpacken die Kinder ein Telefon wechselweise in Handtücher, Pappkartons, Kunststoffeimer, Alufolie oder Metalltöpfe. Warum das Telefon im Kochtopf nicht klingelt, ist für Mailin (6) ganz einfach. „Der Topf sagt nein“, sagt sie.

„Durch altersgemäße Experimente entwickeln Kinder schon früh Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik. Das ist der beste Ansatz für jede weitere Förderung“, sagt Kita-Leiterin Ursula Reinsch. Deswegen erforschen die Kinder in DRK Kitas seit Herbst

2009 regelmäßig mathematische und naturwissenschaftliche Phänomene aus ihrem Alltag. Das Engagement der drei Heeper DRK Einrichtungen wurde von der Stiftungsinitiative Haus der kleinen Forscher zwischenzeitlich belohnt: Alle sind zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.

 

Information

Das „Haus der kleinen Forscher“ ist eine bundesweite Stiftungsinitiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Sie hilft mit ihren Angeboten Pädagogen dabei, Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter bei ihrer Reise in die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begleiten. Dabei stellt die Stiftung den teilnehmenden Einrichtungen kostenlos Arbeitsunterlagen zu verschiedenen Themen zur Verfügung. Bundesweit haben sich bislang rund 27.000 Kitas und Grundschulen der Initiative angeschlossen.

www.haus-der-kleinen-forscher.de

Spielend Englisch lernen - 5 Jahre Early English im DRK Kindergarten

Ganz nah dabei: Isabel, Leni, Laureen, Carlotta, Emilia und Thomas (v. l.) lernen mit Early-English-Erfinder Paul Lindsay (Mitte) Lieder und erste englische Redewendungen.

 „Hello, my name is Paul. How are you?” Mit seinen ersten Sätzen zaubert der nordirische Lehrer und Musiker Paul Lindsay ein Lächeln auf die Gesichter der Kinder. “I am very well, thank you”, tönt es ihm vielstimmig entgegen. Lindsay, Entwickler des Early-English-Konzeptes, feierte jetzt mit rund 80 Vorschulkindern, Erzieherinnen und Erziehern aus allen acht Bielefelder Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) fünf Jahre Early English im DRK. Dort lernen alljährlich Kinder im letzten Kindergartenjahr Lieder und erste Redewendungen in englischer Sprache.

 „Eigentlich hat mich ein Vater auf die Idee gebracht“, erzählt Lindsay von den 15 Jahre zurück liegenden Anfängen des Konzeptes. Dieser wünschte sich für seine fünfjährige Tochter Englischunterricht. „Es gab keine Materialien.“ Also habe er alles zuerst an seinen eigenen Kindern ausprobiert.

Happy birthday: Musiker und Lehrer Paul Lindsay (re) singt mit Vorschulkindern aus allen DRK-Kitas zum fünfjährigen Jubiläum des Early-English-Programms.

Die Methode ist verblüffend einfach: „Die Kinder spielen Englisch und haben dabei so viel Spaß, dass sie das Lernen gar nicht bemerken“, sagt Lindsay, greift zu seiner Gitarre und zeigt, wie das in der Praxis aussieht: „English is easy, English is fun“, „One little, two little, three little fingers”, “Beautiful colours” – es wird richtig laut, als die kleinen Sprachtalente die bekannten Lieder mitsingen. „Musik und Rhythmus unterstützen die in diesem Alter besonders ausgeprägte Merkfähigkeit der Kinder“, erläutert Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse. Die Aussprache falle den Mädchen und Jungen leicht und die Worte werden ihnen schnell vertraut. „So wird die gesamte spätere Sprachkompetenz gestärkt.

“Kindergartenkinder, die schon englische Grammatik büffeln und Vokabeln pauken, anstatt mit ihren Freunden zu spielen? „Davon ist unser Early English-Konzept weit entfernt“, sagt Gelbe-Kruse. Der English-Kurs sei nicht mit dem Schulunterricht vergleichbar. Die Methode basiert auf dem Erlernen von kurzen, einfachen und eingängigen Liedern, in denen jeweils ein Lernziel enthalten ist. Sie erzählen die Geschichte von Annie und Alex, die auf ihrer Reise durch das „Rainbowland“ viele Abenteuer erleben.

Der Early-English-Kurs findet über einen Zeitraum von etwa acht Monaten einmal wöchentlich in Kleingruppen statt. Die Kursgebühr beträgt 46 Euro. Darin enthalten sind Unterrichtsmaterialen, eine CD und die Teilnahme am Annie und Alex-Mini-Musical zum Ende der Kindergartenzeit. Seit 2009 haben rund 300 Kinder das Early-English-Programm im DRK Kreisverband Bielefeld e. V. absolviert. Bundesweit nehmen etwa 5.000 Kinder an dem Programm teil. Information unter  www.annie-alex.com.