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News | Aktuelles 2013

  

Himmlischer Lesespaß in der Stadtteilbibliothek seit 10 Jahren: Kinder der DRK Kita Lummerland besuchen Vorlesestunde

Gespannte Aufmerksamkeit: Anschaulich erzählt Vera Trocha (li, Stadtteilbibliothek Heepen) ihren kleinen Zuhörern, was es mit dem Alltag der Engel auf sich hat.

Engel haben in der Weihnachtszeit Hochkonjunktur. Der Vorleseraum der Alten Vogtei ist daher bis auf den letzten Platz belegt. Die Stadtteilbibliothek hatte Kinder im Vorschulalter wieder zur Vorlesestunde eingeladen. Das Thema an diesem Nachmittag lautet: Können Engel wirklich fliegen? Mit dabei sind die Kinder der DRK Kita Lummerland, die die Vorlesestunde seit 10 Jahren besuchen.

Adelheid Speer vom Förderverein der Stadtteilbibliothek Heepen hat alle Hände voll zu tun: „Normalerweise besuchen zwischen 15 und 25 Kinder unsere Vorlesestunde. Heute sind es 43.“ Seit 2003 führen ehrenamtliche Helfer die damals von der Schließung bedrohte Stadtteilbibliothek weiter. Bereits 2004 wurden dort Vorlesestunden angeboten. Die Zusammenarbeit mit Kitas und Grundschulen sei von Anfang an sehr eng gewesen, erzählt Speer.

 

Mitmachen erwünscht: Leo (5) zeigt Vorleserin Vera Trocha den Schutzengel, den er entdeckt hat.

Seitdem regelmäßig dabei sind die Kinder der DRK Kita Lummerland. „Kleinkinder mit umfangreichen Vorlese-Erfahrungen haben langfristig Entwicklungsvorteile im Bereich Sprachkompetenz sowie beim Lesen und Schreiben“, erläutert Kita-Leiterin Christina Grabow. Durch Vorlesen im frühkindlichen Alter würden daher Schullaufbahn und Bildungserfolg der Kinder nachhaltig positiv beeinflusst. 

Für Vera Trocha, eine von sieben ehrenamtlichen Vorleserinnen der Stadtteilbibliothek Heepen, ist es gar nicht so leicht, sich bei der großen Anzahl an Besuchern Gehör zu verschaffen. Gemeinsam mit den Kindern geht sie anhand des Bilderbuches „Können Engel wirklich fliegen?“ von Eva König dem Engel-Alltag auf den Grund. Das Buch zeigt Engel beim Frisör oder in der Schule, beim Raketensurfen und Reparieren leuchtarmer Sterne. „Das Buch regt dazu an, zu philosophieren und eigene Antworten zu finden“, sagt Trocha.

 

Himmlische Rasselbande: Im Anschluss an die Vorlesestunde haben die DRK-Kinder Engel gebastelt. Angela Paffen und Gina Rochlitz (v. l., beide DRK-Kita Lummerland) freuen sich mit.

Anschließend wird wie immer mit Britta Beckmann gebastelt: „Die Kinder sind unglaublich kreativ, sie bringen mich immer auf neue Ideen.“ Das Basteln bereite den Kindern nicht nur Freude, sondern vertiefe die feinmotorischen Fähigkeiten. Am Ende der Vorlesestunde nehmen alle Kinder einen selbst gestalteten Engel mit nach Hause.

Christina-Carolin Rempe

 

Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren

Jeden ersten Mittwoch im Monat um 15:00 Uhr finden Vorlesenachmittage mit einem Bastelangebot statt. Dauer: ca. 1 Stunde. Der Eintritt ist frei. Weitere Termine unter: www.stadtbibliothek-bielefeld.de

Kinder besser auf den Schulstart vorbereiten - Martini-Stiftung und Stiftung Diamant Software unter-stützen Kooperationsprojekt mit bislang 95.000 Euro

Ziehen positive Bilanz: (V. l.) Angelika Riedrich (DRK Kreisverband), Roswitha Lammel (Grundschule Am Homersen), Hermann Martini, Michael Martini (beide Martini-Stiftung)

Ein positives Zwischenfazit zogen DRK Kitas, Grundschulen und Stiftungen beim ersten Stiftertreffen zum Projekt „Fähigkeiten der Kinder entdecken und stärken“. Unterstützt wird das Kooperationsprojekt von der Martini-Stiftung und der Stiftung Diamant-Software aus Bielefeld. Gegenstand der Kooperation ist die individuelle Förderung von Kindern, die nicht durch Frühförderkonzepte oder Therapien in ihrer Lernentwicklung begleitet werden. Die zu fördernden Kinder werden in den letzten beiden Kindergartenjahren bis zu Beginn der Schuleingangsphase, also insgesamt für drei Jahre, von erfahrenen Pädagoginnen begleitet.

Die Pilotphase des Projektes startete 2010 im FamZ (Familienzentrum) DRK Kita Nestwerk in Heepen. „Einige Kinder benötigen mehr Zeit als andere und spezielle Anregungen, um optimal vorbereitet in die Schule starten zu können“, erläutert Kita-Leiterin Ursula Reinsch die Grundidee des Projektes. Diese Kinder seien normal begabt und könnten daher nicht durch andere Frühförderkonzepte unterstützt werden. Gleichwohl hätten Brüche in der Entwicklungsphase oder spezielle familiäre Situationen dazu geführt, dass die Kinder ihre Stärken nicht entfalten könnten. Die Gründe seien vielfältig, sagt Reinsch: „Mal ist es das kranke Geschwisterkind, die berufliche Situation oder unzureichende Sprachkenntnisse, die es Eltern erschwert, dem Kind bestmögliche Rahmenbedingungen für seine Entwicklung zu geben.“

Hier setzt das Projekt an. In enger Abstimmung mit den Eltern, Erzieherinnen und der Lehrkraft erarbeitet die Lernbegleiterin einen Förderplan, der von allen Beteiligten mitverantwortlich getragen wird. Durch dieses Netzwerk sollen präventiv bestmögliche Voraussetzungen für schulisches Lernen geschaffen werden. Lesen, Schreiben und Rechnen stehen dabei nicht auf dem Stundenplan der Kinder. Vielmehr unternehmen sie Ausflüge in den Tierpark, auf den Markt, ins Museum oder Theater.

 

Projektbeteiligte und Stifter zogen erste positiv Zwischenbilanz des Projektes Projekt „Fähigkeiten der Kinder entdecken und stärken“

„Das Erlebte verhilft den Kindern zu mehr Selbstbewusstsein“, formuliert Roswitha Lammel, Schulleiterin der Grundschule Am Homersen und Initiatorin des Projektes, ein Ziel der Initiative. Gleichzeitig werden die Eltern durch Beratungsgespräche unterstützt. Dort erfahren sie auch, wie sich scheinbar

banale Tätigkeiten wie das gemeinsame Kochen oder Backen als Lernfelder für Sprache und Mathematik eignen. Zwischenzeitlich sind erste Kinder in der Schuleingangsphase der Grundschule angekommen. „Unsere Hoffnungen haben sich mehr als erfüllt“, sagt Lammel.

Hermann Martini zeigte sich begeistert vom bisherigen Verlauf: „Die Erfahrungen zeigen, dass bei möglichst frühzeitiger Förderung der Kinder die besten Erfolge erzielt werden.“ Er dankte allen Beteiligten für ihr außerordentliches Engagement: „Da steckt viel Herzblut drin.“ Die Gelder seien richtig angelegt. Insgesamt sind sechs DRK Kindertagesstätten in Mitte, Heepen, Milse und Sennestadt sowie fünf Grundschulen an dem Projekt beteiligt. Bislang werden rund 40 Kinder gefördert. Die jährlichen Zuschüsse der Stiftung Diamant Software und der Martini-Stiftung betragen insgesamt 36.000 Euro. Die Gesamthöhe der von den Stiftungen bis Sommer 2014 zur Verfügung gestellten Fördergelder beträgt rund 95.000 Euro.

Christina-Carolin Rempe

 

Projektbeteiligte „Fähigkeiten der Kinder entdecken und stärken“

 

Mitte: FamZ DRK Kita Weltweit, Josefschule

Heepen: FamZ DRK Kita Nestwerk, DRK Kita Heeper Strolche, DRK Kita Lummerland, Grundschule Am Homersen, Grundschule Heeperholz

Milse: DRK Kita Mehlhausen, Grundschule Milse

Sennestadt: FamZ DRK Kita Heideblümchen, Hans-Christian-Andersen-Grundschule

 

Die Stiftungen

 

Die Stiftung Diamant Software fördert Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen und unterstützt hilfsbedürftige Menschen durch eigene Projekte oder durch direkte Zuwendungen.

 

Die Ingrid- und Hermann-Martini-Stiftung unterstützt und fördert Behinderte und in Not geratene Menschen und fördert Erziehung und Bildung, Heimat- und Denkmalpflege sowie ehrenamtliche Tätigkeit.

 

Weitere Informationen:

DRK Kita und FamZ Nestwerk

Rüggesiek 26, 33719 Bielefeld

Ursula Reinsch, Telefon 05 21 – 336 76 96

 

Nikolaus-Überraschung für Lummerland-Kinder

Schöne Bescherung: Gabriel, Baran (hinten), Mathilda, Rojda, Jarno und Imane (v. l.) haben ihre gefüllten Nikolausstiefel entdeckt

Es ist allgemein bekannt, dass der Nikolaus unmöglich alle Kinder auf der Welt in einer Nacht allein beschenken kann. Er ist auf Hilfe angewiesen: Einer der freundlichen Helfer ist Serda Solak, Marktleiter des Jibi Marktes Am Heeperholz. Seit einiger Zeit besteht eine enge Kooperation zwischen der DRK Kita Lummerland und dem Jibi Markt. Mit immer neuen Ideen begeistert Solak Kinder, Eltern und das Lummerland-Team. Eine gemeinsame Kochstunde und das Basteln von Kürbis-Laternen gehörten zu den Höhepunkten dieses Jahres. Jetzt fasste Solak dem Nikolaus unter die Arme und half, die Stiefel aller Lummerland-Kinder mit süßen Naschereien, Mandarinen und einem Spiel zu bestücken. Zuvor putzten die Kinder ihre Stiefel, dass diese nur so blinkten.

Kinderglück: Gabriel, Baran (hinten), Mathilda und Rojda (v. l.) freuen sich über Naschereien und ein Spiel, das der Nikolaus in die Kita gebracht hat

Und tatsächlich standen zur Freude der Mädchen und Jungen alle Stiefel am Nikolausmorgen prall gefüllt in den Gruppenräumen. Kita-Leiterin Christina Grabow ist sprachlos: „Wir wissen bald nicht mehr, wie wir Serda Solak noch danken sollen“.

Dem kann Abhilfe geschaffen werden. Schnell das Nikolauslied umgedichtet: „Serda Solak ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann“ … Wenn alle Menschen so wären wie der Marktleiter des Jibi Marktes Am Heeper Holz, könnten die Engel von Zeit zu Zeit Urlaub machen.

Christina-Carolin Rempe

Der Herbst ist da - Kinder der DRK Kita Lummerland basteln Kürbislaternen

Mit Hilfe der Großen geht’s gleich besser: Marktleiter Serda Solak und Erzieherin Olena Rische helfen James und Leo (v. l.) bei den schwierigen Schneidearbeiten

Was gibt es Schöneres, als bei grauem Herbstwetter eine warm leuchtende Laterne ins Fenster zu stellen, die gemütliches Licht verbreitet? Pünktlich zum Herbstanfang besuchten daher die Vorschulkinder der DRK Kita Lummerland auf Einladung von Marktleiter Serda Solak den Jibi Markt am Heeper Holz, um dort gemeinsam Kürbislaternen zu basteln.

Das Wetter passte zum herbstlichen Motto, dennoch waren die Lummerländer Vorschulkinder aufgeregt und gespannt, was sie wohl erwarten würde. Im Eingangsbereich des Marktes stapelten sich schon die Kürbisse auf einem extra vorbereiteten Tisch.

Ohne Messer geht es nicht, deshalb vereinbarte Erzieherin Olena Rische mit den Kindern vorab „Messer-Regeln“, damit sich niemand verletzt. Mailin (5) weiß Bescheid: „Nicht rumspielen, sonst schneidet man sich!“ Gut vorbereitet ging es nun ans Werk: Die Mädchen und Jungen malten phantasievolle Gesichter auf die Außenhaut. Anschießend schnitten die Kinder einen Deckel aus dem Kürbis. Gut, dass so viele erwachsene Helfer da waren, denn es ist gar nicht so leicht, mit dem Messer in das harte Gemüse hineinzuschneiden.

Geschafft: Stolz präsentieren Elion, Amy, Mailin, Leo und James ihre Kunstwerke

Arbeit macht bekanntlich hungrig und so durften sich die Kinder mit einem Snack stärken, bevor sie die Kürbisse mit einem Löffel aushöhlten. So ein Kürbis hat nicht nur festes Fleisch zu bieten, aus dem man leckere Suppe kochen kann. „Die Kerne könnt ihr trocknen und im Winter damit die Vögel füttern“, erklärte Serda Solak. Amy (5) aber hatte einen besseren Vorschlag: „Oder einpflanzen!“

Bei der Gestaltung der Gesichter kamen die kleinen Künstler richtig in Fahrt: Hier ein paar spitze Zähne angefügt, dort noch Haare ergänzt, ein  Kürbis bekam  sogar Hasenohren  angesteckt.  Die fertiggestellten

Kunstwerke wurden mit einem Teelicht bestückt. Am Ende des kurzweiligen Vormittages leuchteten die Gesichter der stolzen Kinder mit den Kürbissen um die Wette.

Christina-Carolin Rempe

Helfen will gelernt sein Kinder der DRK Kita Lummerland besuchen Erste Hilfe Kurs

Konzentriert bei der Sache: Leo und James (v. l.) versorgen den „verletzten“ Aymen, Mia und Stas schauen interessiert zu

Vier- und fünfjährige Kinder, die Erste Hilfe lernen und üben? Ist das nicht etwas zu früh? Nein, ganz im Gegenteil: Kinder im Kindergartenkinder können einfache Handgriffe und Maßnahmen der Ersten Hilfe lernen und damit im Ernstfall ihren Freunden, Geschwistern, Eltern oder Großeltern das Leben retten.

Wie das in der Praxis aussieht, konnten 11 Kinder aus der Gruppe „Die Wilde 13“ erleben, die jetzt in der DRK Kita Lummerland spielerisch rund um das Thema Unfall und Krankheit geschult wurden. Kursleiterin Petra Dommasch vom DRK Bildungswerk hat Erfahrung mit Erste Hilfe-Kursen für Kinder im Kindergartenalter: „Es hat sich gezeigt, das Kinder, die früh lernen, wie sie sich in Notfällen richtig verhalten, in Gefahrensituationen verantwortungsbewusst handeln“. Dabei lernen die kleinen Ersthelfer, dass Verantwortung für andere zu übernehmen wichtig ist und Spaß macht.

Kinder sind von Natur aus hilfsbereit und fürsorglich und so war es leicht, die kleinen Kursteilnehmer für das eigentlich ernste Thema zu begeistern. Hochkonzentriert wurden Hand- und Fingerverbände angelegt. Wie man den Notruf alarmiert - also die Nummer 112 wählt und sagt  was , wie  und wo passiert ist - lernten die Retter von morgen ebenso wie einen Bewusstlosen in die stabile Seitenlage zu bringen oder einen Verletzten zu betreuen.

Am Ende des spannenden Tages brachten die Kinder nicht nur stolz ihre Teilnahmeurkunde nach Hause, sondern wissen: Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen - einen Erwachsenen holen, den Notruf wählen oder den Verletzten fragen, ob man etwas für ihn tun kann. Wer weiß, was zu tun ist, hat weniger Angst und Hemmungen, im Notfall hinzusehen und selbst zu helfen.

Baumesse Bielefeld: DRK Kitas Lummerland und Heeper Strolche übernehmen Kinderbetreuung

Haben Spaß auf der Bielefelder Baumesse: Paul, Max und DRK-Erzieherin Stephanie Theiler-Friedrich

Vom 6. bis zum 8.09.2013 fand an der Bielefelder Radrennbahn die Baumesse Bielefeld statt. Zahlreiche regionale und überregionale Aussteller präsentierten die neuesten Trends zu den Themen Bauen, Wohnen, Renovieren und Energiesparen.

Mit von der Partie: Die DRK Kitas Lummerland und Heeper Strolche. Erzieher, Erzieherinnen und Eltern und der beiden DRK Kitas sowie ehrenamtliche Helfer betreuten während der Messe kostenlos die Kinder der Messebesucher. Die Aussteller hatten ein großzügiges Areal für die Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt. Kreatives altersentsprechendes Spielmaterial wurde aus den Einrichtungen mitgebracht. So konnten sich die Eltern in Ruhe auf der Messe informieren und wussten ihre Kinder in  guten Händen.

Für die Betreuung erhalten beide Kitas je 400,00 €. Von dem Geld sollen – ganz im Sinne einer Baumesse – Holzbausteine (Lummerland) und magnetisches Konstruktionsmaterial (Heeper Strolche) angeschafft werden. Veranstalter und Kitas zeigten sich gleichermaßen zufrieden mit dem Verlauf der Bielefelder Baumesse. Eine erneute Zusammenarbeit für die Bielefelder Baumesse im September 2014 ist in Planung.

Marita Gelbe-Kruse

DRK Kita Lummerland: U 3 Bereich aufgemöbelt - Azubis aus vier Toom Baumärkten setzen Praxis-Projekt um

Ein tolles Team: Tischlermeister Frank Mahlmann, die Toom-Azubis Sonja Messow, Denise Rind, Simone Feldmeier und Jan Fleischmann, Tischlerge-selle John Oxtoby sowie DRK-Erzieherin Stephanie Huber sind stolz auf den gelungenen U 3 Bereich

Azubis, die am Samstag freiwillig früh aufstehen und gut gelaunt arbeiten gehen gibt es nicht? Gibt es doch: Auszubildende aus vier Toom Baumärkten in Bielefeld, Detmold, Gütersloh und Stukenbrock haben jetzt im Rahmen ihrer Ausbildung einen Raum der DRK Kita Lummerland neu gestaltet. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Experten der Tischlerei Frank Mahlmann aus Detmold.

Bereits im Frühjahr hatte der Toom Nachwuchs Hand an die DRK Kita Lummerland gelegt und das Außengelände neu gestaltet – mit Erfolg: „Bei dieser Gelegenheit entstand die Idee zur weiteren Zusammenarbeit“, erzählt Kita-Leiterin Christina Grabow. Die Auszubildenden waren auf der Suche nach einem geeigneten Partner für die Umsetzung ihres Praxisprojektes. Sonja Messow, Auszubildende im Toom Baumarkt Oldentrup, freut sich: “ Die DRK Kita Lummerland und wir haben von Anfang an gut zusammengepasst.“

Schnell war ein geeignetes Projekt gefunden: Im Erdgeschoss der DRK Kita sollte der Bereich für die Kinder unter drei Jahren neu gestaltet werden. Der Raum wurde dabei nicht nur farblich aufgefrischt. Mit Unterstützung von Tischlermeister Frank Mahlmann und seinem Team entstanden ein Podest zum Krabbeln, Kästen, Regale und verschiedene Holzbauelemente, die zum Teil mit anderen Materialien wie Plexiglas kombiniert wurden.

Dass die Auszubildenden des 2. Lehrjahres keine Grünschnäbel mehr sind, stellten sie dann auch eindrucksvoll unter Beweis. In wenigen Stunden wurden alle Arbeiten fertig gestellt. Kita-Leiterin Christina Grabow war dabei des Lobes voll: „Die jungen Leute haben kreativ, exakt und sauber gearbeitet – so wünscht man sich das.“ Das ist den Jüngsten der DRK Kita Lummerland allerdings egal. Hauptsache, sie haben Spaß beim Spielen und können in den neuen Räumlichkeiten spannende neue Abenteuer erleben.

Christina-Carolin Rempe

DRK Kita Lummerland feiert Gartenparty - Neues Außengelände offiziell eingeweiht

Papa Kai Schugk legt sich mächtig ins Zeug, damit Joyce löschen kann. Mama Ulrike Bergt (v. l.) sorgt für Zielgenauigkeit

Mit einer Gartenparty hat die DRK-Kita Lummerland ihr neues Außengelände offiziell eingeweiht. Zahlreiche Kita-Kinder kamen trotz wechselhaften Wetters mit ihren Familien und Freunden, um ausgelassen zu feiern. Kita-Leiterin Christina Grabow bedankte sich bei Sponsoren, Eltern, Kindern und dem Lummerland-Team für das vergangene Jahr: “Jeder hat auf seine Weise dazu beigetragen, dass alles so schön geworden ist“. Seit Wochen liefen die Planungen auf Hochtouren, um den kleinen und großen Gästen für diesen Nachmittag ein buntes Programm präsentieren zu können.

Gleich zu Beginn drohte die Gartenparty ins Wasser zu fallen, als ein kräftiger Schauer über der Einrichtung niederging. Kita-Leiterin Christina Grabow blieb gelassen:„Als kleine Einrichtung können wir besonders flexibel und schnell reagieren, da sind wir Profis“. Also wurden kurzehand Gartentische und -bänke in die Kita geräumt und weiter gefeiert.

Die Luftballonkünstlerin war eine der Hauptattraktionen: Während Emilia noch überlegt, hat sich Philip (v. l.) seinen Luftballon-Hund schon gesichert

Besonderen Zulauf hatte eine eigens engagierte Luftballonkünstlerin. Hunde, Flugzeuge, Blumen und Schwerter waren hier der Renner bei den Kindern. Baran dagegen gefiel am besten, wenn es knallte. So hatte jeder seinen Spaß.

Hoch her ging es derweil im Garten: Zahlreiche Feuerwehrmädchen und -jungen sorgten während des ganzen Nachmittages dafür, dass das Spritzwasserhaus zuverlässig gewässert wurde. Hier war Teamarbeit gefragt: Während meistens die Eltern mit einer Handpumpe für Wassernachschub sorgten, hieß es für die hochengagierten Sprösslinge „Wasser marsch“! Eine Dusche für leichtsinnige Zuschauer war dabei im Spaß inbegriffen.

Das Fest nahm seinen Lauf und wurde inzwischen von einer fröhlichen Schar von Schmetterlingen, Prinzessinnen, Katzen und Spidermen bevölkert, in die sich die Kinder beim Schminken verwandelt hatten. Mia hatte besonders genaue Vorstellungen, wie sie nachher aussehen wollte: „Ich sollte als Katze auch glitzern“. Ob dieser Wunsch oder einfach nur „schwarz“ (Jannik): Alle Kinder waren hochzufrieden mit dem Ergebnis. Derweil konnten sich alle, die sich müde gespielt hatten oder einfach nur das zwischenzeitlich wieder warme Sommerwetter genießen wollten, bei Würstchen, leckeren Salaten, Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken entspannen.

„Prinzessin-Katze“ mit Glitzer: Mia ist zufrieden mit dem Werk von Katharina Höcker (v. l.)

Höhepunkt der Gartenparty war das Schokokuss-Wettessen, bei dem sich alle Teilnehmer mächtig ins Zeug legten. Siegreich aus ihren Begegnungen gingen sowohl  Elternbeiratsvorsitzender René Heller als auch DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus hervor. Bei den Kindern durfte kräftig geschummelt werden und so kamen oft die Hände zum Einsatz, um die letzten Schokokuss-Reste in den Mund zu schieben.

Viel zu schnell hieß es dann für alle „Bim, bam, bum, die Spielzeit ist um“. Christina Grabow formulierte hochzufrieden das Fazit der Veranstalter: “Tolle Stimmung, ein Riesenspaß für alle! Von ein paar Regenschauern lassen sich unsere Leute eben nicht nass machen.“ Unser Dank gilt daher allen kleinen und großen Helfern, die mit ihrem Engagement (und dem leckeren Buffet!) das Fest in dieser Form erst möglich gemacht haben. Ein besonderes Lob geht an das Team der DRK-Kita Lummerland und das Gartenparty-Komitee, die in liebevoller Kleinarbeit einen bunten Nachmittag organisiert haben, der allen Besuchern und Mitwirkenden sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Christina-Carolin Rempe

 

Englisch lernen in der DRK - Kita Spaß und Selbstbewusstsein stehen im Vordergrund

Begeistert: Die DRK-Vorschulkinder feiern mit dem Besuch des Annie und Alex-Musicals den Abschluss des Early English Angebotes

In weniger als fünfzehn Jahren kooperieren und konkurrieren Kinder, die heute in den Kindertagesstätten (Kita) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) spielen, auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Hierbei wird ihre Fähigkeit Englisch zu sprechen, ein großer Vorteil sein. Jetzt haben rund 80 Vorschulkinder aus sechs DRK-Einrichtungen einen knapp einjährigen Early English Kurs erfolgreich abgeschlossen.

Kinder, die schon englische Grammatik büffeln und Vokabeln pauken, anstatt mit ihren Freunden zu spielen? „Davon ist unser Early English Konzept weit entfernt“, sagt Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse. Sie ist im DRK-Kreisverband Bielefeld e. V. verantwortlich für das Projekt und koordiniert alle kitaübergreifenden Aktivitäten. „Ziel ist es, die Kinder mit so viel Spaß an die englische Sprache heranzuführen, dass sie das Lernen dabei gar nicht bemerken."

Mit Alex und Annie (v. l.) lernen die DRK-Kinder spielerisch die englische Sprache

Dass die Kinder mit Spaß bei der Sache sind, konnten Eltern und Angehörige jetzt hautnah miterleben. Als Höhepunkt und Abschluss des Programms hatte das DRK alle Early English Absolventen und ihre Familien in die Lutherschule eingeladen. Dort führten die Schauspieler Sabine Sturm und Christopher Fliether aus Hamburg das Annie und Alex-Musical auf. Erzählt wird dabei die spannende Geschichte von Annie und Alex, die mit ihren Freunden bei ihrer Reise durch das Rainbow Land viele Abenteuer erleben.

„English is easy, English is fun“, „One little, two little, three little fingers”, “Beautiful colours” – die kleinen Zuschauer können jedes Lied auswendig mitsingen. „Musik und Rhythmus unterstützen die in diesem Alter besonders ausgeprägte Merkfähigkeit der Kinder“, erläutert Marita Gelbe-Kruse. Die Aussprache falle den Mädchen und Jungen leicht und die Worte werden ihnen schnell vertraut. „So wird die gesamte spätere Sprachkompetenz gestärkt.“

Stars zum Anfassen: Alex und Annie alias Christopher Fliether und Sabine Sturm (v. l.) zählen mit den DRK-Kindern auf Englisch

Kurze, einfache und eingängige Lieder sind der wichtigste Baustein des Konzeptes. Diese enthalten jeweils ein Lernziel und bauen systematisch aufeinander auf. Ergänzt werden sie durch einfache Übungen, Spiele sowie Mal- und Bastelarbeiten. Der Unterricht findet einmal wöchentlich in effektiven Kleingruppen statt.

Ist es sinnvoll, Kinder bereits in der Kita mit einer Fremdsprache zu konfrontieren? „Diese Frage wird tatsächlich immer wieder diskutiert“, räumt Marita Gelbe-Kruse ein. Der Vorsprung an erlernten Vokabeln und Redewendungen sei in kurzer Zeit aufzuholen. „Der wahre Lernvorteil der Early English Kinder ist die Erfahrung, dass Lernen Spaß macht.“ Die Jungen und Mädchen lernen selbstverständlicher und mit größerem Selbstbewusstsein.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt.

Christina-Carolin Rempe

Weitere Informationen: www.annie-alex.com

So macht gesundes Essen Spaß - DRK Kita Lummerland startet Ernährungsprogramm

Schnitzelwerkstatt - Projektleiterin Olena Rische (Mitte) hilft James, Mira, Narin, Dennis und Lana (v. l.) bei der Arbeit

Immer mehr Kinder verbringen einen großen Teil ihres Tages in der Kindertagestätte (Kita) - und nehmen mit steigender Tendenz ihre Mahlzeiten hier ein. So auch in der DRK-Kita Lummerland: Dort essen 25 von 30 Kindern zu Mittag. Die Verantwortung für das spätere Ernährungsverhalten der Mädchen und Jungen wächst.

Mmmhhh, das schmeckt: Kita-Leiterin Christina Grabow (Mitte) ist sehr zufrieden mit der Leistung der kleinen Nachwuchsköche Angelika, Max, Baran und Mailin (v. l.)

Grund genug für Kita-Leiterin Christina Grabow, das Thema gesunde Ernährung neu in den Fokus zu rücken: „Die Grundlagen für gesundes Ernährungsverhalten werden in den ersten Lebensjahren gelegt.“ Daher will man in der Einrichtung Essen und Trinken verstärkt in die alltägliche pädagogische Arbeit einbinden. Das gehe weit darüber hinaus, mit Messer und Gabel zu essen oder den Tisch zu decken. Ein ausgewogener Speiseplan reiche nicht aus. Vielmehr sollen Kinder jeden Tag erleben können, dass gesundes Essen und Trinken nicht nur schmeckt, sondern auch Spaß macht.

Das ist gesund und schmeckt: Leo, Imane und Milana (v. l.) haben Fruchtspieße gemacht

Wie das in der Praxis aussieht, konnte man im Jibi Markt am Heeper Holz sehen: Marktleiter Serda Solak hatte Kinder der DRK-Kita Lummerland zur gemeinsamen Kochstunde eingeladen: „Hier können die Kinder erleben, dass selbstgemachtes Essen viel besser als Fertigprodukte schmeckt.“ Ausgestattet mit Schürzen und Kochmützen bereiteten die kleinen Hobbyköche mit Feuereifer Hähnchen-Nuggets, Körnerbrötchen, Obstsalat und Schokoladenpudding zu. Unterstützt wurden die Mädchen dabei von Jibi-Mitarbeitern, denen die Freude an der ungewöhnlichen Aktion deutlich anzumerken war.

Ob da noch etwas übrig bleibt? Für Max, Baran, Mailin und Angelika (v. l.) war Naschen erlaubt

Bei der Arbeit durfte kräftig genascht werden, aber den ganzen Tag Schokolade essen? „Das ist nicht gut für die Zähne“, sagt Imane (5). Mira (3) weiß, was gesund ist: „Ananas, Kiwi und Erdbeeren.“ Und Leo (5) ergänzt: „Obst und Gemüse!“. Projektleiterin Olena Rische ist zu Recht stolz auf das Wissen der Kinder: “Wir haben uns in den vergangenen Wochen mit der Ernährungspyramide beschäftigt“. Dabei haben die Mädchen und Jungen verschiedene Ernährungsfamilien kennengelernt und wissen, wie sich gesundes und ausgewogenes Essen zusammensetzt. Seit Anfang des Jahres wird in der DRK-Kita Lummerland mit täglichen frischen Zutaten selbst gekocht. Möglich geworden ist dies mit finanziellen Mitteln aus dem Projekt „Frühkindliche Gesundheitsförderung in Kitas“, einer Kooperation des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Bielefeld und den Kitas im DRK-Kreisverband Bielefeld e. V.

Damit aber nicht genug: Auf Basis der DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. streben die Verantwortlichen in der Einrichtung eine FIT-KID-Zertifizierung an. Dafür müssen festgelegte Kriterien in Bezug auf die Lebensmittelauswahl, den Speiseplan und die Planung und Herstellung der Speisen erfüllt werden. Auch Essenzeit, Raum- und Tischgestaltung sowie Essatmosphäre werden überprüft. Schritt für Schritt will Christina Grabow den Weg mit ihrem Team gehen: „Als nächstes wollen wir die Kinder noch mehr an der Gestaltung des Speiseplans beteiligen“. Dass Obst und Gemüse unbedingt dazu gehören, haben die Kinder der DRK-Kita Lummerland schon gelernt.

Christina-Carolin Rempe

Frisches Grün - TOOM Baumarkt bepflanzt Außengelände

Foto DRK: Toom-Marktleiter Andreas Deuter (hinten, 1. v. l.), Kita-Leiterin Christina Grabow und Gartencenter-Leiterin Iris Hanke (Mitte v. r.) und ihre Teams haben gemeinsam mit Eltern und Kindern der Kita-Garten auf Vordermann gebracht

Frisches Grün für die DRK-Kita Lummerland - Toom-Baumarkt bepflanzt Außengelände

Die Aufregung in der DRK-Kita Lummerland ist groß, als ein Fahrzeug voll gepackt mit verschiedenen Sträuchern und Gehölzen vor der Einrichtung vorfährt. Mit Hacke, Schaufel und einer Handvoll guter Laune im Gepäck haben sich die Mitarbeiter des Toom-Baumarktes auf den Weg gemacht, um das Außengelände der Einrichtung neu zu bepflanzen.

Hintergrund des Geschehens: Im Rahmen der Aktion "Kinder säen Sonnenblumen - wir verschönern ihren Garten" hatte der toom Baumarkt an die Kindergärten in der Region Sonnenblumensamen verschickt. Die Kinder sollten die Samen aussäen, den Blumen beim Wachsen zusehen und diese anschließend malen oder basteln. Gewinner-Kindergarten in Bielefeld war die DRK-Kita Lummerland in Heepen.

Die Kinder hatten die Samen in kleinen Töpfen vorgezogen und anschließend vor dem Kita-Gebäude eingepflanzt. Danach wurden sie regelmäßig gegossen und beim Wachsen beobachtet. Darüber hinaus haben die Mädchen und Jungen gemeinsam Bilderbücher zum Thema betrachtet und Sonnenblumen-Fensterbilder gestaltet. Kita-Leiterin Christina Grabow erläutert: „Die Kinder haben viel darüber gelernt, was Pflanzen zum Wachsen benötigen“. Alle Aktionen wurden mit Fotos dokumentiert – und das Ganze mit Erfolg: Die Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Einrichtungen können sich über eine kostenlose Bepflanzung ihres Außengeländes freuen.

Dabei sind die Pflanzen so robust, dass sie ohne weiteres der Abenteuerlust der Kinder standhalten. „Natürlich sind alle Sträucher kindergartengerecht“, betont Marktleiter Andreas Deuter. Bei der Auswahl habe man darüber hinaus den Standort und die Bodenbeschaffenheit berücksichtigt. „Schließlich sollen sich die Kinder möglichst lange an der Bepflanzung erfreuen“, ergänzt Gartencenter-Leiterin Iris Hanke.

Freuen konnten sich die Kinder allerdings schon jetzt: Für sie war es ein tolles Erlebnis, gemeinsam mit Eltern, Erzieherinnen und Gartenprofis für eine nagelneue Gestaltung ihres Außengeländes zu sorgen. Dabei kommt der Gewinn gerade zur richtigen Zeit: In den Jahren 2010/ 2011 war die Kita umfangreich umgebaut worden. Im Sommer 2012 folgte dann die Neugestaltung des Außenbereiches, der nun mit frischem Grün bepflanzt wurde.

Christina-Carolin Rempe

Ostereierfärben mal ganz anders

Foto: Sarah Jonek | Neue Westfälische

Wer sagt, dass Ostereier nur auf althergebrachte Weise gefärbt werden können?

Statt die ausgeblasenen Eier einfach in Farbe zu tunken, haben die Kinder der Heeper DRK Kita Lummerland eine neue Variante ausprobiert: "Lebensmittelfarbe in eine Plastikdose schütten, Holzperlen und weißes Osterei hinzufügen und einfach kräftig schütteln", erklärte Sozialpädagogin Katharina Höcker, die die U3-Gruppe, genannt "Scheinriesen" , im Lummerland betreut. Das Ergebnis der Aktion: Ostereier als Miniatur-Kunstwerke mit tausenden kunterbunten Tupfern.

Die weißen Eier - wenige Tage vor Karfreitag schon traditionell rar - hatten Höcker und ihre Mitarbeiterinnen extra früh gekauft. Alle neun Kids konnten nicht nur passende Mitbringsel für die Feiertage kreieren, sondern strahleten auch beim Färben bereits um die Wette - denn beim Schütteln entpuppten sich die Plastikdoesen als perfekte Rasseln. Rojda und Emilia beäugten die Tupperdosen zunächst neugierig - nur um sich anschließend mit vollem Elan an die Spitze der putzigen, lärmenden Rasselbande zu setzen.

 

DRK-Kita Lummerland ist ein „Haus der kleinen Forscher“

Konzentriert dabei: Luca (4), Leo (5) und Mia (3) erforschen eine Taucherglocke für Gummibärchen

So funktioniert die Welt

Als zweite DRK-Kita in Bielefeld darf sich die Kita Lummerland nun „Haus der kleinen Forscher nennen“. Projektleiterin Ariane Wehmeier von der Lippe Bildung eG zeichnete die Einrichtung im Rahmen einer Feierstunde mit Plakette und Urkunde aus und überreichte Forschermedaillen an die Kinder.

Das „Haus der kleinen Forscher“ ist eine bundesweite Stiftungsinitiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Sie hilft mit ihren Angeboten Pädagogen dabei, Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter bei ihrer Reise in die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begleiten. Dabei stellt die Stiftung den teilnehmenden Einrichtungen kostenlos Arbeitsunterlagen in Form von Projektbroschüren und Experimentierkarten zu verschiedenen Themen zur Verfügung.

Experimentiertische und Forscherstationen luden Kinder, Eltern und Großeltern zum Mitmachen ein. Stolz präsentierten die Mädchen und Jungen, was sie schon alles über Wasser und Luft gelernt haben. Dabei stiegen feurige Teebeutelraketen in die Luft, entstanden farbenfrohe Zuckerbilder und faszinierende Seifenblasen-Gebilde. So konnten die Kinder zeigen, dass Luftströmungen Dinge bewegen können und Wasser nicht nur verschiedene Stoffe löst, sondern auch eine Art Haut hat, die durch Seifenlauge elastisch wird.

Was für die erwachsenen Besucher noch Neuland war, erforschen und entdecken die Kinder in der Kita Lummerland regelmäßig nach dem Konzept der Stiftung. Projektleiterin Olena Rische: „Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie wollen wissen, wie die Welt funktioniert“. So entstünden aus den täglichen Erfahrungen mit Wasser und Luft zahlreiche Fragen der Kinder, auf die die Erzieherinnen der Kita Antworten finden müssen. Daraus werden Projekte entwickelt, die die Jungen und Mädchen, aber auch die Erwachsenen immer wieder faszinieren. Ziel sei es, Kinder schon frühzeitig mit Phänomenen der Natur vertraut zu machen. Auch Angelika Riedrich, Sachgebietsleiterin für Kinder- und Jugendarbeit im DRK Bielefeld, war begeistert: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Spaß und Engagement die Kinder dabei sind.“.

Die DRK-Kita Lummerland wurde durch das lokale Netzwerk Lippe Bildung eG mit dem Angebot von Workshops unterstützt. Hier konnten die Erzieherinnen das Konzept  „Haus der kleinen Forscher“ kennenlernen, selbst experimentieren und Ideen zur Einbindung des Konzeptes in die tägliche Arbeit mit in die Kita nehmen. Zuständig für das Projekt in der Einrichtung waren Olena  Rische und Stefanie Kraushofer,  die sich  seit 2009  in der  kindgerechten  Vermittlung  von Naturphänomenen weitergebildet haben. Forschen und Experimentieren sei im Rahmen der wöchentlichen Angebote äußerst beliebt bei den Mädchen und Jungen und von daher fest in den Kita-Alltag eingebunden.

Christina-Carolin Rempe

Weitere Informationen: www.Haus-der-kleinen-Forscher.de